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Keilriemen

Wofür ist der Keilriemen zuständig


Wo liegt der Keilriemen

Als Erstes sollten Sie wissen, wo sich der Keilriemen in Ihrem Fahrzeug befindet. Der Keilriemen befindet sich meistens seitlich am Motor, zu erkennen an den Riemenscheiben und dem Keilriemen selber, der aus widerstandsfähigem Gummi besteht. Der Keilriemen hat eine glatte Außenseite und eine verzahnte Innenseite. Der Keilriemen besteht in erster Linie aus Gummi, in dem Metall und Textil eingebracht wurde. Das Prinzip mit dem Riemen ist schon sehr alt und gab es schon im 18. Jahrhundert, eine zuverlässige Art der Kraftübertragung, was sich bis heute bewährt hat.

Welche Keilriemen werden verwendet

Es gibt vier Arten von Keilriemen, der klassische Keilriemen mit ummantelter Gewebelage und verschiedenen Profilen. Den Schmalkeilriemen, der flankenoffene Keilriemen mit erheblich verbessertem Verschleißverhalten und welcher dadurch eine längere Lebensdauer hat und den formgezahnten Riemen, der am meisten verwendet wird.

Die Aufgaben eines Keilriemen

Der Keilriemen überträgt Kraft zwischen zwei Achsen, indem er auf die Riemenscheiben gespannt ist. Damit überträgt der Riemen die Drehbewegungen von der Antriebswelle auf die Abtriebswelle.

In erster Linie ist der Keilriemen für den
 Antrieb der Lichtmaschine, welche auch Generator genannt wird, zuständig. Des Weiteren für die Wasserpumpe, Ventilatoren, Kompressor für die Klimaanlage und Ventilatoren. Fast alle Nebenaggregate werden durch den Keilriemen angetrieben. Der Keilriemen gehört somit zu den wichtigsten Verschleißteile am Fahrzeug.

Z. B. die Fahrzeugbatterie kann nicht für sich selber sorgen und braucht die Unterstürzung der Lichtmaschine und die Lichtmaschine wiederum den Antrieb durch den Keilriemen. Beide Teile sorgen nicht nur dafür um die Batterie nachzuladen, zudem auch um für den Strom zum Betrieb der elektrischen Geräte im Fahrzeug zu sorgen.


Keilriemen Lichtmaschine

Wann und wie oft Keilriemen checken bzw. wechseln

Eindeutig kann diese Frage nicht beantwortet werden. Circa 80.000 bis 90.000 Kilometer oder 8 Jahre sollte der Keilriemen Standhalten. Kosten für einen Wechsel in der Werkstatt betragen je nach Hersteller zwischen 50,– Euro und 150,– Euro. Die Lebensdauer kann auch erheblich länger sein. Wann sich ein defekter oder "Altersschwacher" Keilriemen bemerkbar macht wollen wir erläutern.

Merkmale für einen Keilriemen Wechsel


Um den letzten Punkt zu vermeiden, werfen Sie gelegentlich einen Blick auf Ihren Keilriemen oder lassen diesen bei Ihrem nächsten Kundendienst checken und bei Unzufriedenheit wechseln.

Keilriemen Wechsel

Keilriemen selber wechseln


Handwerkliches Geschick und Kfz-technische Kenntnisse sollten schon vorausgesetzt sein, um den Keilriemen selber zu wechseln. Sie tun sich damit keinen Gefallen, wenn der Keilriemen montiert ist, aber wenig später der Keilriemen sich von den Riemenscheiben löst.

Die Lichtmaschine ist meistens mit zwei Schrauben am Motorblock befestigt. Eine Schraube davon ist in einem Langloch befestigt und ermöglicht dadurch auch ein Nachspannen des Keilriemens. Die Schraube im Langloch wird gelöst, um die Lichtmaschine bewegen zu können. Hier ist zudem auch Fingerspitzengefühl gefragt, da sich alles im engen Raum befindet.

Da die Lichtmaschine nun beweglich ist, kann der Keilriemen auch abgenommen und der neue Keilriemen eingespannt werden. Sie werden einen Hebel benötigen, um die richtige Spannung mit der Lichtmaschine für den Keilriemen zu erzeugen. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht zu fest gespannt wird, um eine zu starke Belastung für die Bauteile zu vermeiden. Eine zu lockere Spannung führt wiederum zum Quietschen des Keilriemens. Wenn die Schrauben wieder festgezogen sind, wird der Motor kurz gestartet und geschaut, ob die betreffenden Kontrollleuchten am Armaturenbrett wieder aus sind. Bei Erfolg sollten Sie die nächsten Kilometer bzw. Jahre Ruhe mit dem neuen Keilriemen haben.


Zahnriemen

Zahnriemen im Fahrzeug


Der Zahnriemen ist ein genauso wichtiges Bauteil im Auto wie der Keilriemen. Der Zahnriemen besteht aus 15 bis 20 mm langem Glasfaserband. Der Zahnriemen verbindet die Kurbelwelle mit der Nockenwelle des Motors und sorgt in erster Linie für die Synchronisierung beider Bauteile. Für Diesel- und Benzinmotoren ist der Zahnriemen der Antrieb für die Wasserpumpe, der Ölpumpe und der Einspritzpumpe.

Schaden durch defekten Zahnriemen

Bei einem defekt des Zahnriemens fällt selbst der verlässlichste Motor aus. Stellen Sie einen Ölaustritt fest, sollten Sie eine Werkstatt aufsuchen und den Zahnriemen checken lassen. Auch bei umfangreichen Wartungsarbeiten am Fahrzeug kann ein Schaden am Zahnriemen nicht sofort erkannt werden oder nach der Inspektion einen Schaden erleiden, wodurch der Zahnriemen explizit kontrolliert werden sollte. Alle 60.000 und bis zu 240.000 Kilometer, je nach Hersteller sollte der Zahnriemen gewechselt werden und kostet je nach Hersteller zwischen 80,– Euro und 220,– Euro.

Ein Zahnriemen kann nicht nur reisen, er kann auch abrutschen. Vor allem wenn der Zahnriemen eine Ölschicht aufweist, ist die Gefahr besonders groß und es können weitere Motorelemente in Mitleidenschaft gezogen werden. Beschädigte Zylinderköpfe und beschädigte Kolben sind Grund für einen totalen Motorschaden.


Steuerkette

Die Steuerkette


Neben dem Zahnriemen gibt es noch die Steuerkette. Manche Hersteller schwören drauf, andere wie z. B. Volkswagen und Ford setzen lieber auf den Zahnriemen da er günstiger, leichter, stabiler und somit weniger für Probleme anfälliger sein soll.

Die Steuerkette funktioniert, fast gleich wie der Zahnriemen und ist im Viertaktmotor. Die Kette verbindet auch die Kurbelwelle mit der Nockenwelle. Auch benötigt die Steuerkette die richtige Spannung, um auf längeren Fahrten, übermäßige Schwingungen zu vermeiden.

Es wird teilweise behauptet, die Steuerkette benötigt keine Wartung. Die Kettenspanner sind jedoch Verschleißteile, die nach ca. 150.000 bis 300.000 Kilometer gewechselt werden sollten (Werkstattkosten je nach Hersteller ca. 300,– Euro). Somit hat die Steuerkette eine längere Lebensdauer wie der Zahnriemen.


Fazit Keilriemen

Wichtige Verschleißteile wie Keilriemen, Zahnriemen oder Kettenspanner lieber rechtzeitig kontrollieren lassen, um mit einem sicheren und entspannten Gefühl die Fahrt mit Ihrem Fahrzeug zu genießen. Die Folgekosten, die durch einen Schaden daran entstehen sind erheblich höher.

* Die Preisangaben sollen nur eine Orientierung sein. Je nach Hersteller und Modell und der durchführenden Service Werkstatt variieren diese, wobei das Ersatzteil am billigsten ist.
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