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Gaffer im Verkehr

Gaffer im Verkehr


Gaffen, ein neuer Volkssport?

Es gibt niemanden, der bei einem Unfall, keinen Blick auf den Ort des Geschehens geworfen hat, wer was anderes behauptet lügt. Ja, wir sind alle Schaulustige. Und wir sind alle neugierig. Es liegt in der menschlichen Natur, die Umgebung auf Gefahren und Neuigkeiten zu beobachten. Darunter gehört auch das Leid der anderen. Sonst würden wir uns keine Nachrichten ansehen.

Die Medien machen es den Gaffern vor

Das private Fernsehen RTL und Co präsentieren ihren Zuschauern täglich Bilder und Berichte über Unfälle und Schicksale anderer Menschen und kommentieren diese munter und reißerisch unter dem Deckmantel der "Betroffenheit". Wen wundert es das dieser Voyeurismus ansteckend ist, live selber bei einem Unfall dabei zu sein. Dabei ist das Anstarren von Verletzten ein abstoßendes Verhalten. Sind die Szenen auch noch in einem Smartphone aufgefangen und werden über soziale Netzwerke oder Instant-Messaging-Dienst wie WhatsApp veröffentlicht, ist der Urheber der Held. Ob dabei die Persönlichkeitsrechte des Opfers dabei verletzt werden interessiert nicht. Dabei ist es nur dumm, unmoralisch und niederträchtig mit dem Schicksal anderer versuchen anzugeben.

Jeder von uns könnte selbst mal das Opfer eines Unfalls sein und wir wollen gewiss nicht das dies von Schaulustigen auf verschmähte Weise veröffentlicht wird, oder wir mit gesundheitlichen oder gar tödlichen Folgen zu rechnen haben, weil die Rettungskräfte am Unfallort durch rücksichtslose Gaffer behindert werden.


Zeuge oder Ersthelfer eines Unfalls oder Gaffer

Z. B. sollte versucht werden, eine Unfallstelle zügig zu passieren und weiterfahren, statt das Tempo rapide zu drosseln, um auch alles mitzubekommen. Falls keine Rettungskräfte oder Helfer vor Ort sind, sollten Sie anhalten und erste Hilfe leisten, statt die Rettungseinsätze zu behindern. Unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat. Die Unfallstelle mit einem Warndreieck absichern und die Notrufnummer 112 wählen, um einen Unfall melden, sollte jeder können. Wenn Sie in der Zeit, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind, auch noch erste Hilfe leisten können und danach den Unfallort räumen, haben Sie vorbildlich gehandelt. Ansonsten, wenn Sie sehen das Ersthelfer oder Einsatzkräfte sich um die Unfallopfer kümmern, sollten Sie auch nicht anhalten oder langsam fahren, da Sie sonst als Gaffer gelten und dies eine Ordnungswidrigkeit ist, die mit bis zu 1.000,-- Euro bestraft werden kann.

Folgende Bußgelder und Sanktionen können Gaffer erhalten:


Beim Filmen oder Fotografieren können die Beamten das Handy einbeziehen, da es laut StGB "die Hilflosigkeit einer Person zur Schau stellt".

Rettungskräfte haben Vorrang

Immer wieder kommt es vor, dass es aus Neugier und Sensationslust, nach Unfällen zu chaotischen Zuständen kommt. An der Unfallstelle werden verschiedene Rettungskräfte wie Sanitäter, Notarzt, Polizei oder Feuerwehr benötigt. Es ist also sehr hinderlich und alles andere als produktiv, keine Rettungsgasse zu bilden und die Zugangswege zum Gaffen zu versperren. Vor allem bei schwer verletzten Unfallopfern zählt jede Sekunde. Langsam vorbeifahren, um die Lage und das Geschehen zu beobachten, kann für die Unfallopfer verheerende Folgen haben. Nicht nur das die Gaffer selber einen Auffahrunfall dabei riskieren, auf Autobahnen, Land- und Schnellstraßen sorgt dieses Verhalten zur Bildung von Staus und in Städten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Mit ihren verursachten Staus und Verkehrsbehinderungen sorgen die Gaffer wiederum, dass die Rettungskräfte nicht zügig zum Unfallort gelangen.



Fazit - Gaffer im Verkehr

Gaffer behindern immer wieder die Rettungseinsätze. Angenommen, es passiert wirklich mal ein Unfall, wenn Sie unterwegs sind, wie würden Sie reagieren? Wollen Sie zu den Gaffern gehören? Oder durch selbstbewusstes Verhalten alles tun, um am Unfallort niemanden zu behindern und den richtigen Verkehrsfluss zu sorgen oder gar Ersthilfe zu leisten. Es lohnt sich darüber nachzudenken!
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